Über Schauspielerin Franziska Maria Pößl

 

1991 im fränkischen Nürnberg als Tochter einer oberpfälzischen Zahnarzthelferin und einem oberpfälzischen Steuerberater, geboren, wuchs Franziska Maria Pößl in Fürth auf. Dort sammelte sie erste Theatererfahrungen am Stadttheater Fürth. Nach dem Abitur zog sie nach Berlin und spielte dort am Studiotheater Charlottenburg u.a. Marie in „Woyzeck“ und Königin Maria in „Der König stirbt“. Parallel agierte sie in Kurzfilmen und entdeckte zusätzlich ihr Interesse für Puppentheater. 2013/2014 war sie Co-Spielerin bei „Siebenstein“. 2013 wurde sie an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart angenommen und seitdem zur Schauspielerin ausgebildet. Im Rahmen des Studiums war sie in „Dysmorphomanie“ am Schauspiel Stuttgart und in „Sieben Türen“ am Wilhelma Theater Stuttgart zu sehen. In ihrem letzten Studienjahr, in der Spielzeit 2016/2017, ist sie Teil des Ensembles an der Württembergischen Landesbühne Esslingen. Ab der Spielzeit 2017/2018 wird sie am Theater Ulm ihr Erstengagement aufnehmen. Dort gab sie bereits im April 2017 ihr Debüt in der Produktion "Die Biene im Kopf" von Roland Schimmelpfennig.

©Wolfgang Schmidt
©Wolfgang Schmidt

Vielfältigkeit

Franziska Maria Pößl macht u.a. ihre Liebe zu den verschiedensten Darstellenden Künsten aus. Sie spielt, singt, tanzt und das am Liebsten alles gleichzeitig und in einem Stück vereint. Der Zuschauer wird durch Elemente wie Musik, Gesang und Tanz auf einer anderen, sinnlicheren Ebene angesprochen, als beim Sprechtheater. Davon ist Franziska überzeugt. Wohingegen das Sprechtheater durch den Text zwischen zwei Individuen die realistische, alltägliche Ebene einbringt. Man kann eine realistische Situation, eine Beziehung oder einen Zustand durch Einbringung einer abstrakten Form wie zum Beispiel Tanz auf einer Ebene wahrnehmbar machen, die der Verstand nicht erklären kann. Und dieser Zustand ist das, was Franziska interessiert. Dass der Zuschauer nicht mehr darüber nachdenkt was er sieht, sondern nicht anders kann, als sich berühren zu lassen.